Manfred Werner – ein Baunataler Urgestein

Ich bin im Baunataler Stadtteil Hertingshausen aufgewachsen…

Themen:
Zu meiner Person | Mein Weg | Baunataler Erfolgsgeschichte fortschreiben | Baunatal als Wirtschaftsstandort | Im Rathaus verwalten und gestalten | Klimaschutz in Baunatal | Baunatal ist Sportstadt | Bildung und Wissen in Baunatal binden | Schul- und Vereinssport sind keine Konkurrenten | Freie Trägerschaft für Kindergärten kein Tabu | Jugendarbeit als Basis für die Zukunft | Sicherheit in Baunatal | Digitalisierung | Unmittelbare Bürger-Beteiligung | Elektromobilität für Bürger ermöglichen

Zu meiner Person:

Ich stelle mich zur Wahl in Baunatal, weil ich gerne etwas bewegen und verändern möchte. Ich möchte erreichen, dass der Bürgerwille in Baunatal wieder mehr zählt und das Sie, als Baunataler und Baunataler wieder mehr Transparenz bei politischen Entscheidungen erleben. Was am Ende zählt, das ist ihr Bürgerwille!

Ich bin frei von Abhängigkeiten, weil ich keiner Partei angehöre und möchte mit allen im Stadtparlament vertretenen Parteien gut zusammenarbeiten. In der Baunataler Kommunalpolitik sollten Sachverstand und das Interesse der Bürgerinnen und Bürger die entscheidenden Kriterien sein.


Mein Weg:

Ich bin geboren am 17.12.1958 und im Baunataler Stadtteil Hertingshausen aufgewachsen. Hier habe ich meine Wurzeln und hier fühle ich mich auch verwurzelt. Das Baunataler Vereinsleben habe ich viele Jahre aktiv mitgestaltet, eine lange Zeit als Vorsitzender des Hertingshäuser Sportvereins.

Ich lebe glücklich in einer Lebensgemeinschaft und habe zwei erwachsene Söhne.

Nach dem Realschulabschluss an der Theodor-Heuss-Schule Baunatal im Jahr 1974 und einer Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann bei Klöckner-Humboldt-Deutz, habe ich meine berufliche Karriere zunächst als Soldat und ab 1979 als Verwaltungswirt Bundeswehrverwaltung weitergeführt. Meine 15-jährige Erfahrung als Personalratsvorsitzender und die langjährige ehrenamtliche Tätigkeit für das Bundeswehr Sozialwerk, haben meine Einstellung mitgeprägt.

Auch in Baunatal bin ich viele Jahre ehrenamtlich tätig gewesen, beginnend mit der Gründung des City-Club Hertingshausen im Jahr 1976, über die Gründung der Fußballabteilung im TSV Hertingshausen, bis zum Vereinsvorsitzenden. Allein 20 Jahre war ich Abteilungsleiter der Fußballabteilung und zwölf Jahre Vorsitzender des Gesamtvereins. Noch immer bin ich Vorsitzender des Fördervereins Fußball Hertingshausen und Vorsitzender der Jagdgenossenschaft Hertingshausen.

So ist es nicht verwunderlich, dass Sport auch mein wichtigstes Hobby und Teil meines Lebensinhaltes ist. Gerade die Mannschaftssportarten haben meine persönliche Einstellung zu Verantwortung und Vertrauen maßgeblich geprägt.


Baunataler Erfolgsgeschichte fortschreiben:

Seit über 50 Jahren ist Baunatal als Stadt eine echte Erfolgsgeschichte. Sieben Stadtteile, die zusammengewachsen sind, 28.000 Einwohner, die sich mit ihrer Stadt identifizieren – obwohl mehr als die Hälfte von ihnen „Zugezogene“ sind –; Menschen aus mehr als 20 Nationen, die hier gemeinsam arbeiten und leben; urbane Bereiche mit städtischem Charakter harmonisieren mit dörflicher Idylle in noch immer landwirtschaftlich geprägten Stadtteilen.

Immer häufiger stellt man Unzufriedenheit innerhalb der Bevölkerung fest. Was derzeit fehlt, sind direkte Möglichkeiten der Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger, sowie der kontinuierliche Austausch zwischen den verschiedensten Interessengruppen und gesellschaftlichen Bereichen. Hier sind die Vereine eine der wichtigsten Nahtstellen.


Baunatal als Wirtschaftsstandort:

Zum Volkswagenwerk ist eine symbiotische Verbindung entstanden. Die Stadt kann ihre besondere Leistungsfähigkeit vor allem durch den größten Arbeitgeber und Hauptsteuerzahler entfalten und VW kann seine Strahlkraft und führende Rolle in der Industrielandschaft Nordhessens nur stabilisieren, wenn eine gute und ausreichende Infrastruktur in der Stadt vorhanden ist.

Die Abhängigkeit der Stadt vom Volkswagenwerk wird nicht nur in den Gewerbesteuerzahlungen von VW deutlich. Auch die vielen hier ansässigen, meist abhängigen Zulieferer, zahlen Gewerbesteuer, und die Lohnsteueranteile der Beschäftigten sowie die Umsatzsteueranteile aus dem Konsum gutverdienender Belegschaften, sind tragende Säulen des Haushaltes. Jede Ebbe in den „Gezeiten“ der Wirtschaft hat stets vielfältige Auswirkungen auf die Baunataler Finanzen und die Stadtgesellschaft. Diese Abhängigkeit ist schwer zu reduzieren, da auch angesiedelte klein und mittelständische Betriebe häufig in einen Bezug zum Volkswagenkonzern stehen.

Meine Ziele zum Wirtschaftsstandort:
Als Ziel muss es daher gelten, auf Schwankungen maximal vorbereitet zu sein. Das heißt, nicht ständig Vollgas fahren, sondern in guten Zeiten behutsam Gas geben und in schlechten Zeiten kreativ mit den Ressourcen und der Situation umgehen. Selbstverständlich ist es die wichtigste Aufgabe eines Bürgermeisters, mit VW und allen anderen Gewerbebetrieben und ihren Interessensverbänden – wie ich das beim Sponsoring im Sport kenne – stets die direkte Ansprache zu pflegen. Ausgaben gehören in guten Zeiten auf den Prüfstand und nicht erst in schlechten Zeiten.


Im Rathaus verwalten und gestalten:

Baunatal hat eine hervorragende Verwaltung, die in vielen – auch schwierigen – Situationen ihre Fähigkeiten unter Beweis gestellt hat. Im Haushalt stehen allerdings derzeit auch 24 Millionen Euro Personalkosten. Das ist ein Viertel des Haushaltsvolumens. Ziel ist es, diese Personalkosten entweder effizienter auszulasten oder so zu reduzieren, dass sie kein Risikofaktor für einen ausgeglichenen Haushalt sind.

Meine Ziele für die Verwaltung:
Auch weiterhin wird es notwendig sein, in der Verwaltung nicht nur Verwaltungsvorgänge abzuarbeiten, sondern kreativ das Tatgeschehen zu gestalten und die Zukunft zu planen. Deshalb ist es auch unabdingbar, Teilbereiche noch besser zu digitalisieren, um für die Bürgerinnen und Bürgern Verwaltungsabläufe zu vereinfachen. Ob auch alle Dienstleistungsbereiche in städtischer Hand bleiben müssen, ist durchaus überprüfungswürdig. Dadurch kann man eine Entlastung des Rathaus herbei führen.


Klimaschutz in Baunatal:

Selbstverständlich gehören Klima-, Arten-, und Umweltschutz zu den zentralen Aufgaben der Gegenwart und auch einer Stadtgesellschaft. Gerade die Entscheidung des Volkswagenwerkes, seine Produktion umzustellen, ist eine Entscheidung für die Zukunft. Dieser Weg muss – im Einklang mit dem Hauptsteuerzahler – auch in der Stadt sichtbar sein. Klimaschutz, Artenschutz und eine nachhaltige Ausrichtung aller Dienstleistungsbereiche der Stadt, dürfen allerdings nicht dazu führen, dass die Stadt einen vernachlässigten Eindruck macht. Damit würde die Stadt den Eindruck erwecken, dass Klima- und Artenschutz nicht vereinbar mit erworbenen Standards sind.

Meine Ziele zum Klima- und Umweltschutz
Baunatal zeichnet sich aus durch viele Grünflächen, Sportanlagen und Erholungsgebiete. Von der Verkehrsinsel bis zu weitläufigen Parkanlagen gehört die Organisation der Pflege zu den Aufgaben einer Stadt. Ich möchte ein Konzept und einen Pflegeplan erarbeiten, der durchaus auch Gruppierungen aus der Bürgerschaft und der Vereine einbeziehen kann. Im privaten Bereich ist es wichtig, die Bürgerinnen und Bürger über Möglichkeiten zu informieren und nach Kräften zu unterstützen, damit sie in der Energiewende nicht zurückbleiben, denn der Einzelne ist mit den Vorgaben und Fördermöglichkeiten oft überfordert.


Baunatal ist Sportstadt – Vereine gesellschaftliches Auffangbecken:

Baunatal ist nicht nur dem Namen nach Sportstadt. Die Vereine spielen in keiner anderen Stadt in Nordhessen eine solch große und wichtige Rolle, wie in unserer Stadt. Sie und ihre vielfältigen Sportangebote reichen von Nischen- und Randsportarten bis hin zu den großen Volkssportarten. Deshalb gibt es in Baunatal für jeden ein Bewegungs-, Freizeit-, Breiten-, oder Leistungssport-Angebot. Diese Sportarten ganz gleich, ob im Freizeit- oder Leistungssport-Bereich, haben vor allem einen gesundheitlichen Aspekt für alle Baunataler Bürger. Sie bieten allerdings auch einen großen gesellschaftlichen Mehrwert. Sie sorgen dafür, dass Menschen miteinander kommunizieren, dass sie sich in fairen Wettbewerben messen und soziale Umgangsformen selbstverständlich werden. Dazu tragen auch Kultur-, Geschichts- und andere Vereine maßgeblich bei. Die besonders große Reichweite der Angebote sorgt auch dafür, dass in Baunatal der Anteil von Menschen, denen es schwerfällt, am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben, weit geringer ist, als in anderen Kommunen.

Meine Ziele für die Vereinsförderung
Es ist wichtig, den Vereinen die Spielräume zu erhalten. Die Vereinsförderung ist die beste Prävention gegen das Entstehen von sozialen Randgruppen, Gewalt und Kriminalität, soziale Defizite und gesundheitliche Defizite. Die Förderung der Vereine, insbesondere auch in der Jugendarbeit entlastet die Stadt beispielsweise in Bereichen der sozialen Hilfen oder der Jugendhilfe. Ein erfolgreiches Konzept sollte nicht gefährdet werden in Zeiten von Haushaltsproblemen. Eine Reduzierung der Vereinsförderung würde letztlich teuer bezahlt werden müssen und ist von daher kontraproduktiv.


Bildung und Wissen in Baunatal binden:

Die Baunataler Bildungskette ist ein gutes Modell und findet Nachahmer in ganz Deutschland. Dennoch sind Schulabgänger oft orientierungslos und Betriebe bekommen nicht die passenden Auszubildenden oder Bewerber. Dass es hier nicht zu Brüchen kommt, ist wichtig für das Funktionieren und die Sicherung des Wirtschaftsstandorts Baunatal.

Meine Ziele zur Verbesserung des Wirtschaftsstandorts Baunatal
Ich will Schulabgänger und Stellensuchende dauerhaft und kontinuierlich zusammenbringen. Ich möchte eine kontinuierliche, digitale Stellenbörse einrichten und zusätzlich mindestens einmal jährlich Präsenzveranstaltungen zum persönlichen Kennenlernen


Schul- und Vereinssport sind keine Konkurrenten:

Schulsport und Vereinssport sind gleichermaßen von Bedeutung, denn in der Schule wird die Basis geschaffen für weitere Aktivitäten. Sport hilft Schulkindern die Grundlage für ein gesundes Leben, Sozialverhalten und das eigene Selbstwertgefühl zu legen. Das sind wichtige Voraussetzungen für alle Lebensbereiche.

Meine Ziele zur Sportpädagogik
Ich möchte die Vernetzung von Schul- und Vereinssport weiter ausbauen und dazu motivieren, neue Denkmodelle zu entwickeln. Sport ist die Eintrittskarte für ein zufriedenes Leben, weshalb es sich lohnt, dass Lehrer und Trainer, Schulen und Vereine zusammenarbeiten, sowohl in Breitensportarten als auch in Trend- und Nischensportarten. Es geht zukünftig um weitere Verbesserungen und Unterstützung der Verzahnung von Schulsport und Vereinen.


Freie Trägerschaft für Kindergärten kein Tabu:

Schule und Bildung fangen im Kindergarten an. Baunatal hat ein hohes Niveau in der Betreuung der Kinder erreicht. Das ist konzeptionell abgesichert.

Meine Ziele zur Vorschulbetreuung in Baunatal
Die Frage, ob es eine städtische Aufgabe ist, alle Kinder selbst zu betreuen, oder ob Elternvereine, soziale und gesellschaftliche Gruppierungen, wie kirchliche oder andere Wohlfahrtsverbände Kindergärten nicht genauso gut betreuen können, darf gestellt werden. Die Landeszuschüsse für Kindergärten in freier Trägerschaft sind zudem höher. Eine solche Maßnahme würde die Baunataler Verwaltung und den Haushalt entlasten.


Jugendarbeit als Basis für die Zukunft:

Vereine und Eltern können Kindern und Jugendlichen nicht alle Lösungen anbieten und nicht alle Fragen beantworten. Trotz des ehrgeizigen Ziels, so viel Jugendliche wie möglich in die Baunataler Vereinsstrukturen einzubinden, ist eine offene und teilweise selbstverwaltete Jugendarbeit nötig. Jugendliche mit Bindungsdefiziten finden meistens weder zu Vereinsangeboten noch zu außerschulischen Bildungsangeboten Zugang.

Meine Ziele zur Jugendarbeit
Ich habe selbst in den 70er Jahren den City Club in Hertingshausen gegründet, der noch heute selbstverwaltet existiert und seit 1976 die einzige Außenstelle des Second Home ist. In den anderen Stadtteilen gibt es solche Angebote nicht. Drogenprävention, eine Dezentralisierung der Jugendarbeit mit Angeboten in den Stadtteilen und Streetworker, die dahingehen, wo es „wehtut“ und um Jugendliche zu erreichen, die sich nicht institutionell einbinden lassen möchten, sind zukünftig unverzichtbar, um Lücken zu schließen und Jugendliche für gesellschaftliche Angebote zu motivieren. All dies hat sich in der Vergangenheit bewährt und muss erhalten bleiben.


Sicherheit in Baunatal:

Die Sicherheitslage in Baunatal ist überwiegend gut und trotzdem gibt es „Ecken“, in denen sich Menschen inzwischen ungerne aufhalten. Häufig sind es bauliche Defizite, die solche Orte unheimlich werden lassen.

Meine Ziele zur Sicherheit in Baunatal
Ich möchte, dass die Bürgerinnen und Bürger solche Orte einfach melden können, um zu überprüfen, was an baulichen Veränderungen oder durch den Einsatz von Kameras, mehr Licht und den Einsatz der Streetworker möglich ist.


Digitalisierung:

Die Digitalisierung ist nicht nur eine Automatisierung gewohnter analoger Vorgänge. Ob Datenübertragung in großen Mengen, GPS-gesteuerte Mähdrescher oder oder Web-basierte Produktionsabläufe, Die Digitalisierung wird unser Leben, unser Handeln und unser Wirtschaften auf eine Weise verändern, die wir zur Zeit noch gar nicht zu Ende denken können. Vor allem Baunataler Betrieben dürfen keine Nachteile entstehen, weil irgendwo Flaschenhälse im Datenfluss durch fehlende Glasfaserverbindungen und -Anschlüsse entstehen. Betriebe brauchen ultra-schnelles Internet. Im Gewerbegebiet Hertingshausen ist Glasfaser noch immer nicht angekommen.

Auch in der Verwaltung hat sich digitales Denken nicht in allen Abteilungen und der Kommunikation mit den Bürgern durchgesetzt.

Meine Ziele zur Digitalisierung
Ganz gleich wie, Jedes Haus und vor allem jeder Gewerbebetrieb muss die Chance haben, einen unmittelbaren Glasfaseranschluss zu erhalten. Es darf nicht passieren, dass Gewerbebetriebe abwandern oder sich gar nicht erst ansiedeln, weil nicht überall die Voraussetzungen vorhanden sind.

In der Verwaltung gehört jeder Vorgang auf den Prüfstand, ob er sich digitalisieren lässt oder wie sich Verwaltungsvorgänge verändern lassen, um sie digital zu ermöglichen. In diesem Bereich müssen alle Fördergelder ausgenutzt werden, damit Baunatal Vorreiter wird in einer digitalen, bürgerfreundlichen Verwaltung.


Unmittelbare Bürger-Beteiligung
– Ortsbeiräte für Baunatal:

in den letzten Jahren sind in Baunatal viele Sorgen von Bürgerinnen und Bürgern zur Sprache gekommen und Thema geworden, die sich auf einzelne Stadtteile beziehen. Vielfach sind dies Themen, die in gewachsenen Dorfstrukturen entstanden sind und nicht unbedingt die ganze Stadt beschäftigen müssen. Vielfach fühlen sich Menschen in Baunatal mit ihren Sorgen allein gelassen und haben das Gefühl, nicht gehört zu werden. Mit dem Wachstum der Stadt und der Zentralisierung auf eine Verwaltung und ein Parlament, werden viele Themen nicht bürgernah und zügig genug geklärt.

Meine Ziele zur unmittelbaren Beteiligung
Vieles lässt sich vor Ort, im Quartier oder dem Dorf besser und vor allem schneller klären als in einem Stadtparlament. Im Dorf kennt man sich, vertraut sich, weiß um die Schwierigkeiten und findet schnell gute Lösungen. Die hessische Gemeindeordnung hat das Instrument der Ortsbeiräte geschaffen, dass die weitaus meisten Kommunen im Land nutzen. Nur in Baunatal gibt es bisher keine Ortsbeiräte, also kleine Parlament in den jeweiligen Stadtteilen. Ein Versäumnis, dass schnell beseitigt werden kann, damit bei der nächsten Kommunalwahl die ersten Ortsbeiräte installiert werden. Hier können Themen von den Bürgerinnen und Bürgern geklärt werden, die es betrifft. Ein kleines Budget könnte dabei helfen, ortsnah und unmittelbar Entscheidungen zu treffen und sofort umzusetzen, ohne den großen Verwaltungsapparat in Bewegung zu setzen.


Elektromobilität für Bürger ermöglichen:

Die Energiewende ist ein wesentliches Thema der Zukunft. Die Beschäftigten von Volkswagen, die naturgemäß in Baunatal einen besonders hohen Bevölkerungsanteil ausmachen, aber auch alle anderen Einwohner der Stadt, müssen die Möglichkeit haben, sich ein Elektroauto anzuschaffen, zumal das Baunataler Werk, das Leitwerk für die Elektromobilität im VW-Konzern sein wird. Wo, wenn nicht hier, sollte sich Elektromobilität auch in der Bevölkerung realisieren lassen.

Meine Ziele zur Elektromobilität
In städtisch geprägten Quartieren mit vielen Wohnblöcken, wie am Baunsberg, stößt die Umsetzung auf Probleme. Eine Ladeinfrastruktur ist hier dringend notwendig, damit auch Bewohner von Mietwohnungen die Chance haben, ein elektrisch betriebenes Fahrzeug zu fahren. Die Bemühungen um eine solche Struktur müssen sich auf diese Bereiche konzentrieren, beispielsweise mit Lademöglichkeiten an den Straßenlaternen und im Einvernehmen mit den Wohnungsbaugenossenschaften im unmittelbaren Umfeld der Mehrfamilienhäuser.